Bleib daheim – und bleib fit!

Trainingstipps für Berg- und Klettersportler

Die Corona-Pandemie bedeutet für uns alle eine völlig neue Situation. Das aus dem Bergsport gewohnte Risikomanagement („gefährlich für mich?“) gibt uns nicht die angemessenen Verhaltensrichtlinien. Die Frage heißt vielmehr: „Wie muss ich mich als Teil einer großen Masse (Bevölkerung) verhalten, um nicht zur Gefahr für andere zu werden?“.

Um zu vermeiden, dass wir ungewollt Viren auf besonders gefährdete Personen übertragen, und um die Geschwindigkeit zu reduzieren, mit der die Krankheit um sich greift, müssen wir Kontakte mit anderen Menschen möglichst verringern. Deshalb wurden Sportanlagen inklusive Kletterhallen, aber auch Berghütten geschlossen. Die nächste Eskalationsstufe der Schutzmaßnahmen, ein Ausgehverbot, war bei Erstellung dieser Tipps noch nicht ergriffen worden, aber in Diskussion und absehbar.

Die Ansteckungs- und Verbreitungsgefahr outdoor, am Berg, ist relativ gering, solange nicht zu viele andere unterwegs sind. Doch da alle medizinisch geschulten Menschen in nächster Zeit für die Behandlung von Coronapatienten gebraucht werden dürften, sollte auch die Gefahr vermieden werden, dass die Bergwacht zu einem Unfall anrücken muss – das heißt: besser nicht in die Berge gehen.

Das ist ein schmerzhafter Verzicht, wenn der Frühling beginnt und allmählich die Freiluftsaison in Reichweite kommt, ob am Naturfels oder auf vom Schnee freigetauten Rad- und Wanderwegen. Noch werden die wenigsten jemanden in ihrem Umkreis haben, der an Corona schwer erkrankt oder gestorben ist. Das wird sich ändern. Und dann wird man verstehen, warum jetzt Zurückhaltung richtig und wichtig gewesen wäre.

Es stellt sich also die Frage: Wie kann ich zuhause – in meiner Wohnung, auf der Terrasse, im Garten – einen „Hauch“ Bergsport erleben – oder zumindest mich fit machen und halten für die Zeit, wenn er wieder „erlaubt“ ist?

Mehr dazu, auf Alpenverein.de: https://www.alpenverein.de/bergsport/aktiv-sein/berge-zuhause/bleib-daheim-und-bleib-fit_aid_34807.html

Quelle: Alpenverein.de Foto:DAV/Andreas Dick